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Einer der führenden Köpfe des mächtigen Miri-Clans ist offenbar in seine Heimat im Libanon abgeschoben worden. Spezialkräfte hätten Ibrahim Miri, der auch Chef der verbotenen Gruppierung Mongols MC Bremen ist, nachts in seinem Bett überrascht und festgenommen, berichtet die „Bild“-Zeitung.
Dem Bericht zufolgewurde die streng geheime Aktion  „Störung der Nachtruhe des Herrn Miri“ seit Monaten von Bremer und Berliner Behörden vorbereitet. Die Spezialkräfte hätten sich nachts förmlich an das Bett des Clan-Bosses rangeschlichen und ihn umstellt. Dann hätten sie ihn geweckt und ihm mitgeteilt, dass er umgehend abgeschoben werden würde.

Berlin: Miri-Clan-Boss mit Hubschrauber zu Flughafen gebracht

Mit einem Hubschrauber sei er schließlich aus Bremen zum Flughafen in Berlin-Schönefeld gebracht worden. Von dort sei er in Begleitung von Spezialkräften in einen vollgetankten Learjet verfrachtet worden, berichtet die „Bild“ weiter. Die Maschine hob demnach um 6.20 Uhr ab und landete knapp vier Stunden später in Beirut, wo Miri von den libanesischen Behörden in Empfang genommen wurde.
Der Clan-Boss sei im Jahr 2014 wegen bandenmäßigen Drogenhandels zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. 2017 soll er Freigang erhalten haben. Damals sei er einer der Anführer der Großfamilie sowie Chef des Rockerclubs Mongols MC Bremen gewesen, der sich der Clan einige Jahre zuvor angeschlossen habe. Während der Miri-Clan in der Vergangenheit die Bremer Unterwelt kontrolliert habe, soll laut Bericht die Familie ihre Geschäfte mittlerweile auch nach Berlin und Nordrhein-Westfalen ausgedehnt haben.

Von Charly

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